Am 25. September 2019 um 14.30 Uhr referiert Frau Marion Grumbrecht, Mitarbeiterin vom Betreuungsverein im Diakonischen Werk Wetterau e.V., im Bürgerhaus Nidda, Kleiner Saal, zum Thema Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung. Durch einen Unfall, eine Krankheit oder fortschreitendes Alter kann jeder in eine Situation kommen, in der er seine Angelegenheiten nicht mehr selbst regeln kann und auf die Hilfe anderer angewiesen ist. Auch wenn man hieran nicht gerne denkt, sollte man sich rechtzeitig mit der Situation einer möglichen Hilflosigkeit befassen. Unser Rechtssystem stellt für diesen Fall eine Reihe von Handlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Über diese wird Frau Grumbrecht informieren. Vielen Menschen wird es zunehmend ein Bedürfnis insbesondere durch eine Patientenverfügung über die letzte Lebensphase oder bei schwerer Erkrankung Handlungsanweisungen für ihre ärztliche Behandlung zu geben. Jeder Mensch hat das Recht für sich zu entscheiden, ob und welche medizinischen Maßnahmen für ihn ergriffen werden. Es ist jedoch wichtig, dass dieser Wille im Zweifel auch von jemandem zur Geltung gebracht wird, wenn man nicht mehr für sich selbst sprechen kann. Für die bevollmächtige Vertrauensperson oder für die rechtliche Betreuerin / den Betreuer ist die Patientenverfügung verbindlich. Diese müssen den in der Patientenverfügung geäußerten Willen Ausdruck und Geltung verschaffen. Nach einem Vortrag seitens Frau Grumbrecht wird es ausreichend Zeit für Fragen und eine angeregte Diskussion der Teilnehmenden geben.

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